Neubauimmobilienmarkt in Kroatien: Wachstum in Zagreb und selektive Veränderungen an der Küste
Laut dem neuesten Bericht des Portals prodaja-nekretnina.com zeigt der Markt für Neubauwohnungen in Kroatien im vergangenen Monat (1.2.2026. - 1.3.2026) moderat divergierende Trends – starkes Wachstum in bestimmten urbanen Zentren, während die meisten Küstenregionen stagnieren oder leichte Korrekturen verzeichnen.
Der deutlichste Anstieg wurde in Zagreb verzeichnet, wo der durchschnittliche Preis für Neubauwohnungen um 11,31% auf 4.452 EUR/m² (N=488) gestiegen ist. Dieser Anstieg bestätigt die anhaltend hohe Nachfrage in der Hauptstadt, die weiterhin sowohl hinsichtlich der Wachstumsdynamik als auch des Angebotsvolumens führend ist.
Im Gegensatz dazu verzeichnet der Luxusmarkt in Dubrovnik einen leichten Rückgang von -1,03%, obwohl die Preise mit über 10.500 EUR/m² (N=10) weiterhin auf einem sehr hohen Niveau bleiben und Dubrovnik damit der teuerste Markt des Landes bleibt.
In Istrien sind die Trends überwiegend stabil. Städte wie Poreč (3.991 EUR/m², N=1032), Rovinj (5.195 EUR/m², N=198) und Medulin (4.011 EUR/m², N=375) zeigen nur minimale Veränderungen, während Ližnjan mit einem Anstieg von 8,62% und einem Preis von 3.500 EUR/m² (N=79) hervorsticht, was auf eine steigende Nachfrage in kleineren, aber attraktiven Standorten hinweist.
Die Region Primorje-Gorski Kotar zeigt ein gemischtes Bild. Opatija bleibt mit stabilen Preisen unter den teuersten Märkten (7.220 EUR/m², N=342), während Rab einen deutlichen Rückgang von -5,54% auf 3.879 EUR/m² (N=58) verzeichnete, was auf eine Korrektur nach vorherigem Wachstum hindeuten könnte. Auch Rijeka verzeichnet einen leichten Rückgang (-0,96%) bei einem Preis von 4.162 EUR/m² (N=379).
In Dalmatien stechen positive Trends in Šibenik (+9,90%) mit einem Preis von 3.900 EUR/m² (N=73) und in Trogir (+4,36%) mit 4.411 EUR/m² (N=97) hervor, während Split einen Rückgang von -1,32% auf 6.269 EUR/m² (N=55) verzeichnete, was auf eine kurzfristige Stabilisierung nach jahrelangem Wachstum hindeuten könnte.
Kontinentale Städte wie Osijek (+3,89%) mit 2.603 EUR/m² (N=34) und Varaždin (+0,46%) mit 3.064 EUR/m² (N=48) zeigen ein moderates, aber stabiles Wachstum, was auf eine Ausweitung der Nachfrage außerhalb der Küsten- und Touristengebiete hindeutet.
Der Immobilienmarkt in Kroatien tritt in eine Phase der Differenzierung ein. Während große urbane Zentren und bestimmte Mikrolagen weiterhin stark wachsen, zeigen die meisten Küstenregionen Anzeichen einer Stabilisierung oder leichten Korrektur. Dies deutet darauf hin, dass Investoren zunehmend selektiv vorgehen und sich auf Standorte mit langfristigem Wachstumspotenzial konzentrieren.
Tržište nekretnine, 29. Mär. 2026.
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